Ängste und Panikattacken

Ängste und Panikattacken gehören zu den häufigsten psychischen Belastungen. Angst ist zunächst eine normale und sinnvolle Reaktion, die uns vor Gefahren schützt und auf Herausforderungen vorbereitet. Problematisch wird sie dann, wenn sie zu übermäßig stark auftritt, häufig wiederkehrt oder das alltägliche Leben zunehmend einschränkt – etwa durch Vermeidung bestimmter Situationen oder eine anhaltende gedankliche Beschäftigung mit angstbesetzten Themen.

Panikattacken sind plötzlich auftretende, intensive Angstreaktionen, die meist mit ausgeprägten körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Atemnot, Zittern, Schwindel oder dem Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, einhergehen. Viele Betroffene erleben diese Zustände als extrem bedrohlich, auch wenn die Symptome medizinisch meist ungefährlich sind, werden sie subjektiv als hochbedrohlich erlebt.

Ängste als Ergebnis vieler Faktoren

Ängste entstehen selten isoliert. Sie stehen oft im Zusammenhang mit Lebensgeschichten, aktuellen Belastungen, Beziehungsthemen oder hohen Ansprüchen an uns selbst. Angst kann auch ein Signal sein für Überforderung, ungelöste Konflikte oder Veränderungen, die noch keinen anderen Ausdruck gefunden haben.

Aus systemischer Sicht werden Ängste daher nicht losgelöst vom Lebenskontext verstanden, sondern als Teil eines größeren Zusammenhangs, in dem individuelle Erfahrungen, Beziehungen und äußere Bedingungen miteinander verwoben sind.

Wie ich Sie als systemische Psychotherapeutin begleiten kann

Psychotherapeutische Begleitung im Rahmen der systemischen Psychotherapie kann helfen, Angst und Panikattacken besser zu verstehen und den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern.

Als systemische Psychotherapeutin unterstütze ich Sie dabei:

  • Zusammenhänge zwischen aktuellen Belastungen, Beziehungen und wiederkehrenden inneren Mustern zu erkennen,
  • Selbstwirksamkeit und innere Sicherheit zu stärken,
  • Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten im Alltag zu finden und
  • individuelle Wege im Umgang mit Angst und Panik zu entwickeln.